Lange Schlangen vor einem Museum sind in Deutschland selten — diese Ausstellung beweist das Gegenteil.
Caspar David Friedrich, Gustav Klimt und ein anonymer KI-Künstler: Die Ausstellung „Sehnsucht. Mensch. Maschine.“ in der Frankfurter Schirn-Kunsthalle bricht alle Rekorde. Schon vor Öffnung stehen täglich hunderte Besucher Schlange.
Das Konzept ist gewagt: Klassische Romantik trifft auf zeitgenössische Künstliche Intelligenz. Die KI-Werke wurden eigens für die Ausstellung trainiert und in Dialog mit den Klassikern gestellt.
Kritiker zeigen sich gespalten. Einige feiern den Mut zum Experiment, andere warnen vor einer Verflachung der Kunstgeschichte. „Das ist Pop, kein Diskurs“, schreibt ein renommierter Feuilleton-Autor.
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