Eine düstere Kriminalserie aus Ostfriesland erobert die internationale Streaming-Welt.

Niemand hatte das erwartet. Eine deutschsprachige Krimiserie, spielend in einem 8.000-Einwohner-Ort an der Nordsee — und plötzlich Nummer eins in Ländern wie Brasilien, Südkorea und Mexiko.

„Norddeich Noir“ erzählt die Geschichte einer abgehalfterten Hamburger Kommissarin, die in ihre Heimatstadt zurückkehrt und dort auf einen Mordfall stößt, der mit ihrer Vergangenheit verwoben ist. Acht Folgen, atmosphärisch dicht, fotografisch brillant.

Die Hauptdarstellerin Marie Schmidt-Bremer gilt nun international als Newcomer-Sensation. Drei Hollywood-Angebote liegen ihr bereits vor. Auch Regisseurin Ines van Doorn wird mit Anrufen überhäuft.

Die Hintergründe im Detail

Der Streamingdienst kündigte umgehend eine zweite Staffel an. Die Dreharbeiten beginnen im Herbst. Das Konzept: gleiche Kommissarin, neuer Fall — diesmal mit internationalen Verstrickungen.

Für die deutsche Filmwirtschaft ist der Erfolg ein Befreiungsschlag. Lange galt deutsche Fernsehfiktion als international kaum exportfähig. „Norddeich Noir“ beweist das Gegenteil — und macht Mut für mehr.