An so einen Samstagabend werden sich Generationen erinnern — und vor allem die Fans des Aufsteigers.
Es war die Sensation des Spieltags. Der Bundesliga-Aufsteiger, von den Wettquoten als sicherer Verlierer abgestempelt, demütigt den FC Bayern München vor heimischer Kulisse mit 4:1. Drei Tore allein in der ersten Halbzeit.
Der Mannschaftstrainer, gerade 38 Jahre alt, hatte taktisch alles richtig gemacht. Hohes Pressing, schnelle Konter, eiserne Disziplin in der Defensive. „Wir haben heute geschichte geschrieben — und das ist erst der Anfang“, sagte er nach Abpfiff.
Bei den Bayern herrscht Funkstille. Der Trainer wirkte sichtlich genervt, der Sportdirektor ließ keinen Journalisten an sich heran. Erste Berichte sprechen von einer Krisensitzung noch in der Nacht.
Die Hintergründe im Detail
Die Fans des Aufsteigers feierten bis in die frühen Morgenstunden. Das Stadion war ausverkauft, die Atmosphäre elektrisch. „So etwas erlebt man einmal im Leben“, schwärmt ein Stammbesucher.
Tabellarisch bedeutet das Ergebnis: Der Aufsteiger klettert auf Platz vier, die Bayern fallen auf Platz sechs. Eine Bundesliga, in der schon nach acht Spieltagen alles möglich scheint — und genau das macht sie wieder spannend.