Ein Halbfinale für die Ewigkeit — und ein Trainer, der gerade alles richtig macht.

Es stand 18:25 zur Halbzeit. Sieben Tore Rückstand, ein wütender Trainer, ein Publikum, das das Schlimmste befürchtete. Doch dann passierte das Unmögliche: Die deutsche Mannschaft drehte das Spiel und gewann 34:31.

Der Trainer, der das Team erst seit acht Monaten coacht, gilt schon jetzt als Heilsbringer. Vor seiner Amtszeit war die Mannschaft in einer schweren Krise. Jetzt steht sie im EM-Finale gegen Dänemark.

Schlüsselspieler war erneut der Linkshänder aus Magdeburg, der allein zwölf Tore beisteuerte. „Ich habe einfach nichts gefühlt — nur Bahn“, sagte er nach dem Spiel. Eine Aussage, die im Lager der Mannschaft sofort zum geflügelten Wort wurde.

Auch die Stimmung beim Verband ist euphorisch. Tickets für das Finale werden zu Mondpreisen gehandelt. „Es ist 18 Jahre her, dass wir EM-Gold geholt haben — wir wollen es wieder“, sagt der Präsident.

★ Premium-Inhalt

Lesen Sie weiter mit Istruduode Premium

Unbegrenzter Zugang zu allen exklusiven Reportagen, Analysen und Recherchen. Schon ab 5 € pro Monat. Jederzeit kündbar.